STUERTZ BIOGRAFIE
1974
- Sebastian Stuertz, Gitarrist und Songschreiber aus Steinhude am Meer, wird geboren.
1988
- erste Tracks: Als NICE auf dem C64 mit SOUNDMONITOR (eine Tracker-Software von Chris Hülsbeck, einem wahnsinns-NERD, der auch heute noch Computerspielmusik komponiert.)
- erste Band: THE LAST GENERATION. Schülerband-Waverock, später Metal-HC. GEIL. Gesang und Bass.
- erstes und ewiges Homerecording-Projekt: SUBJOINT mit Schulfreund Nikolaus
- erstes Vierspurgerät: Vom hart erarbeiteten Konfirmationsgeld wird das angeschafft. TASCAM PORTA 05. Herrlich.
1992
- zweite Band: SKIRMISH. Augenzwinker-HC-Quartett. Gesang und Gitarre.
1993
- VÖ der 7-inch “Sheltered in liquid Life” von SKIRMISH, HC mit Streichquartett.
- VÖ der 90-min. MC “Popular Amusement” als SUFF O’CATE. Experimenteller punkiger Pop mit Drummachine und echten Bläsern. Tape des Monats im ZAP.
- ab jetzt auch Live-Auftritte als SUFF O’CATE. Zunächst mit Gitarre zum Halbplayback-Tape, unterstützt von diversen Gastmusikern.
1994
- Umzug nach Bremen. Erster Zivi-Lohn wird ins Achtspurgerät (YAMAHA MT8X) investiert.
- Weitere Gehälter landen auch beim Musikalienhändler; u.a. ein Keyboard (YAMAHA DX-11) und Multieffektgerät sorgen für noch mehr POP.
- von nun an ausschließlich deutsche Texte.
- die nächste Band: LOS HOT BANDITOS. Ein neunköpfiges, trinkfreudiges Mexiko-Ska-Monster mit Sombrero. Uni-Parties kochen bundesweit.
- VÖ der MCs “ich hab euch alle lieb” und “Unverwunderbar” von SUFF O’CATE.
- “ich hab euch alle lieb” (60 min.) enthält ausschließlich Lieder für und über Freunde, die Kassette wird verschenkt.
- “Unverwunderbar” enthält unzumutbares, experimentelles Material. Diese Kassette gibt es auch nur geschenkt.
1995
- zurück nach Hannover. Béi Chéz Heinz-Peter wird Manager und Mitbewohner.
- aus dem Projekt SUFF O’CATE ist eine 5-köpfige Liveband geworden.
- Bühnenoutfit dieser Zeit: Suffo im goldenen, die restliche Band im schwarzen Anzug.
- VÖ der 60-min. MC “Ungetarnt” von SUFF O’CATE auf n.Ur-Kult-Releases(nkr 028)
- die A-Seite ist NDW-beeinflusster Pop, wie gewohnt experimentierfreudig und bunt.
- die B-Seite ist voller ernster ‘unplugged’-Perlen. Früher sagte man Liedermacher-Balladen.
- Außerdem erscheint die 30-min. MC “Suffo & Silke” (nkr 025) auf der Künstler aus dem Silke-Arp-Bricht-Umfeld (Krone der Gastlichkeit, Milford T., Die Auch, Harald ‘Sack’ Ziegler und Erdmann) gecovert werden.
1996
- aus dem Projekt SUFF O’CATE ist eine 7-köpfige Rockband geworden.
- aus dem 8-Spurgerät ist ein Tonstudio geworden, im Keller von Nikolaus’ Eltern.
1997
- letzter Auftritt der “Suffo-Band”, bereits in stark veränderter Besetzung.
- Konzentration auf elektronische Instrumentalmusik unter dem Namen VOLTMOLL.
1999
- Umzug nach Hamburg. Wieder mal gemeinsames Tonstudio mit Wegbegleiter Nikolaus.
2000
- immer öfter zurück zur Gitarre, ab jetzt aber als STUERTZ.
2001
- VÖ der Maxi “MEX” als VOLTMOLL auf Plattenmeister – Elektroswing mit mexikanischen Trompeten und herrlichem Zeichentrickvideo.
2002
- endlich wieder LIVE spielen: Die STUERTZ-Band, jetzt als knackiges Quintett (mit Nikolaus an Klarinette und Background-Gesang)
- Nikolaus geht nach Berlin! Schöne Scheiße! Seit dem ist die Knöpchen-Dreh-Frickelbude wieder zu Hause. Die Band wird gegenüber der Homerecording-Schiene jedoch immer wichtiger und prägt den STUERTZ-Sound enorm.
Das Quartett, bestehend aus Alexander Blancke (Bass), Andreas Fritzsche (Schlagzeug, Samples), Frank Wörler (E-Piano, Keyboards) und Sebastian Stuertz (Gitarre, Gesang) ist von nun an und für die nächsten Jahre die feste Band.
2003
- SO WENIG WIE MÖGLICH erscheint als durchgeknallte Elektro-Version auf der popup-records Compilation “Hinterzimmer_pop”.
2004
- Start der Zusammenarbeit mit Produzent Swen Meyer (Tomte, Kettcar, Bernd Begemann) und seinem Festland-Verlag. Swen mixt und co-produziert das Demo “5 Stücke”.
2005
- B-Seiten Remix für Nena/Sam-Ragga-Band: “Schade”.
- Die Arbeit an den STUERTZ-Songs verlagert sich mehr und mehr vom Heimstudio in den Proberaum. STUERTZ ist schon lange kein Heimtüftler mehr, der mit Liveband seine Stücke umsetzt. STUERTZ sind eine Band, die schwitzt und sich nach Auftritten in den Armen liegt.
2006
- Aufnahmen mit Gregor Hennig im Rekorder Studio. Mit SOPOT RECORDS aus Bremen wird das richtige Label gefunden.
2007
- Die Aufnahmen für die Debüt LP werden zu Beginn des Jahres abgeschlossen. Gemastert wird das Ganze von Chris v. Rautenkranz.
- Die Platte erscheint am 22.06.2007 auf SOPOT Records, quasi mit ihrem Erscheinen verliert Sebastian das Interesse daran, in einer Indie-Gitarrenband zu spielen.
- Sebastian widmet sich das erste mal in seinem Leben ernsthaft und länger dem Thema Techno, produziert Tracks, die STUERTZ-Band pausiert.
2008
- Nach einem kleinen Ausflug in die Gefielde der geraden Bassdrum findet Sebastian wieder zurück zum Gesang, produziert die ersten Bastarde aus Elektronica und Gitarrenmusik, die den lang vermissten Homerecording-Spirit wieder aufleben lassen. Auch Track-/Tanzmusik spielt im neuen STUERTZ-Kosmos eine größere Rolle, aus der Bandpause ist ein Schlußstrich geworden. Sebastian hat den alten Suff O’Cate in die Arme genommen, und zusammen arbeiten sie ohne Ziel und Verstand an sowas ähnlichem wie einem zweitem STUERTZ-Album.