Rezensionen zu “So lang es ohne Luftholen geht”
Es gibt die ersten Besprechungen zu unserem Debut, und was soll man sagen: Den Leuten scheint’s zu gefallen! Natürlich gibt es auch immer wieder was an unserer Musik auszusetzen, aber das kann ja auch ganz bewußtseinserweiternd sein …
Ist einfach eine schöne Vorstellung, dass da wildfremde Menschen sitzen und sich die Mühe machen, unser Album zu hören und zu bewerten.
Mein besonderer Dank gilt Tore von der Roten Raupe – die Kritik ist zwar der heftigste Verriss, den ich überhaupt je über irgendein Album gelesen habe, aber die dadurch ausgelöste Diskussion über Rezensionsstil und deutschsprachige Musik auf deren Seite sorgt immerhin für ordentlich Traffic auf dieser Seite hier.
Schade, dass die geballte Rezensentenwut ausgerechnet uns getroffen hat! Aber gut, dass es noch unabhängige Musikmagazine gibt, die nicht im Schwitzkasten ihrer Anzeigenkunden (= große Plattenfirmen) stecken und von daher grundsätzlich keine negativen Besprechungen über Künstler ebenjener Plattenfirmen wagen.
Die schönsten Zitate
“Die ausgeklügelten, verpoppten Melodien sind wohl überlegt und harmonieren stets mit Sebastian Stuertzs gesanglichen Beobachtungen. [...] Das Album ist sehr charmant, ja, grundsympathisch. Textlich und musikalisch mit wirklich viel Liebe zum Detail.”
Volker Stevens, NILLSON
“Hier wurde an jedem Wort und jedem Akkordwechsel gefeilt, bis sich die Details perfekt in den Dienst des Liedes stellen.”
Jochen Gutsch, TRUST FANZINE
“Die Lieder sind nicht tiefgründig, dafür findet sich jeder wohl in irgendeiner Form in den Liedern wieder. [...] Insgesamt muss man aber klar sagen, dass STUERTZ mit ihrem ersten Album ein gutes Händchen hatten. “
Steffen Zörnig, MEDIABLOGGER
“Die Texte überzeugen mit bewusster Schnörkellosigkeit und nicht wenige Textzeilen glänzen mit gekonnten Metaphern. “
Daniel Messner, chilli.cc
“…haben Stuertz eine verschrobene, freundliche, entspannte, deutschsprachige Pop-Platte aufgenommen, die durch Liebe zum Detail und kluges Songwriting besticht. [...] Der Herr Stuertz hat in Sachen Pop seine Hausaufgaben gemacht. [...] Eine Platte ohne Ausfall, mal getragen, mal nachdenklich und dann wieder hüpfend wie ein Flummi. ”
Timo Richard, WASTE OF MIND
“Befindlichkeits-Pop auf Deutsch ist sehr schwer überzeugend umzusetzen. Stuertz gehen die Aufgabe an und versagen auf ganzer Linie. [...] So auch in ’Haus auf dem Land’, das glaube ich eine Art Protestsong gegen die Veränderungen des ältern sein soll.”
Tore Christianson, ROTE RAUPE
“Schöne Melodien treffen auf teilweise absurde Texte, die gar nicht erst für sich in Anspruch nehmen, weltbewegende Messages zu enthalten. Stattdessen gibt’s amüsante Alltagsepisoden, die inmitten perlenden Gitarrenpops bestens aufgehoben sind.”
Ulrike Meyer-Potthoff, TERRORVERLAG
“Den vorläufigen Höhepunkt erreicht die Platte mit Schweden. Sehr verspielt, einfach nur entspannt und leicht. ’Ich hab den Käfer lieb/ der dort zu meinen Füßen übern Felsen kriecht/Ich will ein Hippie sein/und nicht nur drüber reden/in Schweden.’ Entzückend, und das meine ich wirklich ernst.”
Linda Wilken, JUSTMAG
“In Zeiten, in denen auf Kettcar Konzerten artig in die Hände geklatscht wird und jede zweite Band versucht Thees Uhlmann nachzueifern -womit man allerdings nur scheitern kann-, mag Stuertz ihre Berechtigung finden – für mich gilt das jedoch nicht.”
Lasse Paulus, CRAZY WIRE
“Elf pfiffige und wortgewandte Lieder über Leben und Liebe, Schweden und Pferde und das unbekannte Du. “
Arne Koepke, OX FANZINE