Zehn nach zehn
Ich bin heut morgen gegen eine Wand
Aus gut gemeintem Duft gerannt
Von dem noch jetzt ein Stück
In meiner Nase steckt
Da hat der Appetit auf diesen Tag
Sich schnell gelegt
Da selbst mein Tee
Bitter nach Zitterhänden schmeckt
Mein grüner Tee
Bitter nach Zitterhänden schmeckt
Dein Mund - der angewidert schwieg
Mein Gruß - der unerwidert blieb
Ach, was soll er auch bei Dir
Bleibt in Zukunft hier bei mir
Ach wie blöd
Wie blöd, dass es Dich gibt
Warum bist Du nicht mit Papas vielem Geld
Auf der Suche nach Dir selbst
In einem Ein-Frau-Zelt ein Mal um die Welt?
Warum bist Du nicht wenigstens
An diesem einen Tag von sieben
Liegen geblieben?
Auf allen Uhren ist es zehn nach zehn
Damit sie wie ein lachendes Gesicht aussehen
Nur die Kirchturmuhr gleich hier
Fast genau vor meiner Tür
Die blieb stehen zwanzig vor vier
Weil es Dich gibt